Pressearchiv 2016

Schöpfungstag trägt Früchte

Artikel über den Schöpfungstag Kreuzkirche Oberbauer in der WAZ vom 13.09.2016

Veranstaltung an der Kreuzkirche in Oberbauer in Verbindung mit Gemeindefest. Greifvögel und Jagdhunde vorgeführt.


Ennepetal. Viele Besucher kamen zum ökumenischen Schöpfungstag, der in Verbindung mit dem Gemeindefest für die gesamte Evangelische Kirchengemeinde Voerde in der Kreuzkirche Oberbauer und auf dem angrenzenden Gelände am Samstag gefeiert wurde. Beim ersten Schöpfungstag, den der Förderverein zur Erhaltung der Kreuzkirche Oberbauer vor drei Jahren ausgerichtet hatte, wurden auf der Streuobstwiese hinter dem Gotteshaus neue Obstbäumchen gepflanzt, die die AVU im Rahmen des Projektes „Grüne Inseln in EN“ gespendet hatte. Der rührige Hans Hertwig aus Bülbringen übernahm die Pflege, und die Gemeinde freut sich über gesunde Bäume, die schon viel Obst tragen, das Gemeindemitglieder ernten dürfen. Hans Hertwig, der „nimmermüde Pflanzenpfleger“, wird sich auch dem am Samstag neu gepflanzten Johannisbeerstrauch widmen. „Obstbäume haben wir jetzt ausreichend. Der Johannisbeerstrauch soll symbolisieren, dass wir der Natur Wertschätzung entgegenbringen, dass wir die Wiese auf unserem schönen Außengelände hegen und pflegen“, sagte Renate Friese, die Vorsitzende des Fördervereins.
Zum Fest gekommen waren auch die Pfarrer Andreas Schulte und Armin Kunze. Der ökumenische Schöpfungstag begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrerin Anja Martin hielt. Danach wurden Kaffee und Kuchen, von den Frauen des Fördervereins gespendet, gereicht. Derweil konnten Kinder Stockbrot rösten.

Hegering lässt Jagdsignale erklingen
Weitere Programmpunkte des Gemeindefestes: Der Hegering, vertreten durch den stellvertretenden Leiter Hans-Joachim Hamacher, war zu Gast. Die Hornbläser des Hegerings unter Leitung von Achim Vormann waren mit ihren Jagdhunden vor Ort, präsentierten Jagdsignale, Jagdmärsche und Jagdlieder und stellten einige Jagdhunderassen vor. Auch konnte man sich den präparierten Tieren der „Rollenden Waldschule“ nähern. Naturpädagogin Claudia Möllney, Vorsitzende des Förderkreises Lernort Natur EN, stand für Fragen zur Verfügung. Für die Mädchen und Jungen wurden entsprechende Lernspiele angeboten.
Ein spannender Moment, bei dem die Besucher respektvoll dreinblickten: Zwei Falkner waren mit ihren Greifvögeln gekommen. Carsten Kreickmann mit Falkendame „Prima“ und Michael Schneppendahl mit dem Wüstenbussard „Harry“. Da war Staunen bei Groß und Klein angesagt. „Prima“ und „Harry“ drehten immer wieder kess den Kopf, guckten gelassen in die Runde. Dazu gab es von Carsten Kreickmann, der auch schon im Rahmen der Meilerwoche seinen Greifvogel vorgestellt hatte, viel Wissenswertes über Greifvögel. Auf dem schönen Außengelände wollte man die Schöpfung erlebbar und erfahrbar machen, sagte Renate Friese.

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Falkner wird gut gebucht – als Taubenschreck

Artikel über den Falkner Carsten Kreickmann in der WAZ vom 10.08.2016


Witten. Der Wittener Carsten Kreickmann macht mit seinen Greifvögeln Jagd auf Tauben oder Kaninchen. Firmen buchen ihn bundesweit.

Carsten Kreickmann und seine Falkendame Prima kennt fast jedes Wittener Kind – zum Beispiel von Besuchen in der Waldschule Hohenstein. Dort informiert der 37-Jährige ehrenamtlich über Greifvögel und gibt professionell Jägern Falknerkurse. Vor allem arbeitet Kreickmann aber bundesweit als eine Art Kammerjäger: zur Vergrämung und Bekämpfung von Tauben, Kaninchen oder Mardern. Jagdhelfer dabei sind seine vier Vögel, ein Frettchen und ein Dackel.
Die Dunkelheit ist wie „Feierabend“

„Aviator Falknerdienste“ nennt sich Carsten Kreickmanns Firma, die es so eher selten gibt. Seine Dienste werden weniger von Privatpersonen, denn von Firmen gebucht: Taubenschwärme in Industrieanlagen, Krähen auf Flughäfen oder Kaninchen auf Friedhöfen oder in Dämmen können beispielsweise ein echtes Problem werden. Vögel werden durch Kreickmanns Falken oder Wüstenbussarde vertrieben. Mehrmals lässt er seine Greifvögel dort jagen, die Stadttauben fühlen sich nicht mehr sicher und suchen sich ein neues Zuhause. Kaninchen werden richtig gejagt: der Dackel zeigt den Bau an, das Frettchen scheucht die Nager heraus, draußen lauert schon der Greifvogel. „Dieses puristische Jagen im Einklang mit der Natur, ist das, was mich reizt“, sagt der Vogelexperte. Das klassische Jagen, „mit der kalten Waffe in der Hand“, habe ihm immer missfallen.

2003 hatte der gelernte Schreiner, Lagerist und langjährige Zeitsoldat seinen Jagdschein gemacht, 2006 zusätzlich den Falknerschein. Schon damals erkannte er, dass es einen großen Bedarf an Falknerdiensten gibt und machte sich selbstständig. Der Wetteraner ist Mitglied der Wittener Jägerschaft, „weil man mich hier sehr freundlich aufgenommen hat“, und weil eine Einrichtung wie die Waldschule etwas Besonderes sei. Auch gestern ist der Falkner dort von Kindern umzingelt – zu Besuch sind Ganztagsschüler aus Buchholz. Wie so oft sind der Respekt vor und das Interesse an dem Vogel groß. Alle Kinder trauen sich, Prima auf ihrem lederbehandschuhten Arm sitzen zu lassen. Prima dreht keck den Kopf, erträgt das Gewusel aber gelassen. „Sie hat einen nervenstarken Charakter und ist daran gewöhnt“, erklärt ihr Besitzer. Stress nehmen die Vögel visuell auf. Wird Prima langsam nervös, verordnet Kreickmann ihr Dunkelheit – zur Entspannung. Er stülpt ihr eine Lederhaube über oder setzt sie in eine spezielle lichtdichte Transportkiste ins Auto. Für die Falkendame sei das „wie Feierabend“, ein schlafähnlicher Zustand.

Vier Jahre ist Prima alt, bis zu 25 Jahre kann die Vogelart werden. Auch wenn sie täglich zusammen leben und arbeiten: Eine vertraute Bindung wie etwa zu einem Hund, könne man zu einem Falken dennoch nicht aufbauen. Kreickmann: „Für sie bin ich Jagdgehilfe und Futtergeber, mehr nicht.“

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Einmal dem Fuchs ans Fell gehen

Artikel über den Besuch der Kita Durchholz in der WAZ vom 05.06.2016

Wittener Kinder begeistern sich für den Lernort Natur


Witten. Den Lernort Natur gibt es bereits seit 25 Jahren. Jäger bringen Kindern Natur, Wald und Tiere nahe. Mobile Waldschule kommt mit 40 präparierten Tieren.
So ganz sicher sind sich die Kinder aus dem Kindergarten Durchholz nicht, ob sie die Tiere tatsächlich anfassen sollen. Dazu hat sie Jäger Jens Reunert ermuntert. Auf dem Tisch vor der mobilen Waldschule befinden sich unter anderem ein Fuchs, ein Kaninchen und ein Dachs. Nach einigem Zögern trauen sich die Kids. Passieren kann dabei nichts. Vor ihnen stehen harmlose, aber täuschend echt aussehende Präparate.

Tobi erobert die Kinderherzen
Vor 25 Jahren hat der Deutsche Jagdverband den Lernort Natur ins Leben gerufen. Ein Jahr später kam das Programm auf Initiative der Kreisjägerschaft Ennepe-Ruhr auch in den EN-Kreis. Am Freitag war der Lernort Natur zu Gast in Durchholz und zog die Kinder mit seiner mobilen Waldschule gleich in seinen Bann. „Wir wollen, dass die Kinder ihr Bewusstsein für Natur, Wald und Tiere wiederentdecken“, sagt Jens Reunert. Der Jäger ist 2. Vorsitzender des Förderkreises Lernort Natur Ennepe-Ruhr und hat sich zum DJV-Naturpädagogen ausbilden lassen. Mit seinen Kollegen führt er die Zwei- bis Sechsjährigen durch verschiedene Stationen. Am Pkw-Anhänger des Vereins beschäftigen sich die Kinder mit den 40 Präparaten von Tieren, die aus den hiesigen Gefilden stammen. Wichtigste Methode ist dabei das Tasten. Die Kinder berühren die Tiere oder müssen erraten, was sich in der Tastbox befindet. „Damit sollen die Sinne gefördert werden“, sagt Reunert. Das gilt auch für die „Blinde Reise“, bei der die Kinder einen Baum mit verbunden Augen ertasten und diesen dann später wiedererkennen müssen. Schnell hatte auch Tobi die Herzen der jungen Naturforscher erobert. Reunert erklärte, wie sein Jagdhund, ein Deutsch Drahthaar, eingesetzt werden kann. Schließlich bekamen die Kinder obendrein die Möglichkeit, ihr eigenes Wiesenbild zu basteln. In zwei Stunden hatten die Durchholzer allerhand über den Wald und die dort lebenden Tiere gelernt.

Ein dankbares Publikum
Dass dazu durchaus Bedarf besteht, hat Reunert schon häufig selbst erlebt. „Alle rennen auf den Hohenstein und wollen Rehe füttern“, sagt der Jäger. Dabei gebe es dort gar keine Rehe, sondern ausschließlich Hirsche. „Das darf doch nicht sein, dass man das nicht auseinander halten kann.“ Die Kinder aus Durchholz sind allerdings ein dankbares Publikum. Ihr Kindergarten liegt inmitten einer grünen Idylle. „Diese Geschichte bietet sich hier oben förmlich an, weil die Kinder sich alle für die Natur interessieren“, sagt Leiterin Claudia Zimmer. Die Waldschule sei für ihre Schützlinge dennoch etwas Besonderes. „Wer hatte denn schon mal die Gelegenheit gehabt, einen Fuchs zu streicheln?“

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Kinder für den Lernort Natur begeistern

Artikel über das Jubiläum 25 Jahre Lernort Natur in der WAZ vom 31.03.2016


Ennepetal. „Lernort Natur“ feiert in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum. Im heimischen Raum ist die Initiative, die 1991 vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen wurde, sehr aktiv. So dürfte vielen Menschen die „Rollende Waldschule“ bekannt sein, mit der der vor 19 Jahren gegründete „Förderkreis Lernort Natur Ennepe-Ruhr e.V.“ die Kindergärten und Schulen besucht, sich an Ferienaktionen, Seniorenveranstaltungen oder auch der Meilerwoche im Hülsenbecker Tal beteiligt. Auch darüber hinaus sind die Jägerinnen und Jäger vielfältig im Einsatz und laden nicht zuletzt Schulklassen in ihre Reviere ein. Das Jubiläum der Initiative wird auch im Rahmen verschiedener Veranstaltungen in der Region gefeiert. „Wir sind unter anderem bei der Meilerwoche vom 23. bis 25. Mai im Hülsenbecker Tal und auf dem Bauern- und Erlebnismarkt am 28. und 29. Mai in Rüggeberg dabei“, erklärt die Ennepetalerin Claudia Möllney, die erst in der vergangenen Wochen zur neuen Vorsitzenden des „Förderkreises Lernort Natur Ennepe-Ruhr“ gewählt wurde. „Die Jägerinnen und Jäger des Hegerings Ennepetal werden mit den Kindern den kleinsten Wald der Welt bauen und viele spannende Spiele rund um unsere heimische Natur veranstalten“, kündigt sie an.
Vorzeigeobjekt Rollende Waldschule

Die „Rollende Waldschule“, das Vorzeigeobjekt des EN-Förderkreises, ist mit etwa 40 Präparaten aus der heimischen Tierwelt ausgestattet. „Sie sind alle schadstofffrei präpariert worden, damit Kinder die Tiere bedenkenlos anfassen bzw. streicheln können“, erklärt Claudia Möllney. Zudem stehen unterschiedliche Informationstafeln und Schaukästen zur Verfügung, ebenso ein Tastbrett mit verschiedenen Tierfellen – zum Beispiel vom Reh, Hirsch oder Wildschwein – an dem die Kinder mit verbundenen Augen ertasten können, um welches Fell es sich handelt. „Große Begeisterung finden auch die kindgerechten Infohefte, Malbücher, die Bastelbox für den kleinsten Wald der Welt und viele Spielen rund um unsere Waldtiere und –pflanzen“, so die Vorsitzende. Pünktlich zum Jubiläum ist die „Rollende Waldschule“ auch mit drei neuen Präparaten bestückt worden. So gehören nun ein Buntspecht, ein Grünspecht sowie ein Junghase zum Bestand.

Der Förderkreis „Lernort Natur“, kommt mit der „Rollenden Waldschule“ gerne in Kindergärten, Schulen oder Senioreneinrichtungen. Ebenso gehen die Aktiven mit den Kindern auf Waldparcours’, veranstalten Fährtensuchen, gehen auf Ansitze und beobachten die Tiere, sammeln und bestimmen heimische Pflanzen. „Die Kinder können den Jägerpass erhalten und viele interessante Aktionen unter Anleitung der Jägerinnen und Jäger in der heimischen Natur erleben“, meint Claudia Möllney. „Wir freuen uns über den langjährigen und wachsenden Zuspruch und das Interesse der Bevölkerung an der Initiative ,Lernort Natur’“, erklärt die Vorsitzende, die auch zertifizierte DJV-Naturpädagogin ist. Sie betont zugleich, dass der Verein gerne Spenden entgegen nehme, da die Arbeit der Mitglieder ausschließlich ehrenamtlich erfolge. Das 25-jährige Jubiläum des „Lernorts Natur“ wurde auch auf der „Jagd & Hund 2016“, Europas größter Jagdmesse, gefeiert, die im Februar in Dortmund stattfand. Dort war Claudia Möllney als Vertreterin auf dem Messestand dabei. Viele Kinder hätten mit Begeisterung an dem bunten Programm mit den besten Spielen und spannenden Aktionen aus 25 Jahren und einem großen Malwettbewerb, teilgenommen, berichtet sie. Zu Ehren des Jubiläums trägt die „Jagd & Hund“-Plakette in diesem Jahr übrigens das Motiv „25 Jahre Lernort Natur“.

Wer Interesse an einem Besuch der „Rollenden Waldschule“ oder an den sonstigen Aktivitäten hat oder beim Förderkreis „Lernort Natur Ennepe-Ruhr“ mitwirken möchte, kann sich wenden an Claudia Möllney, 02333/609010, E-Mail: info@concept-box.de. Aktuelle Termine und weitere Informationen unter www.lernort-natur-en.de

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Geschichten von Fuchs und Hase

Artikel über die Rollende Waldschule im AVU-Magazin "Blickpunkt" von Britta Worms:

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........ "Schaut mal – die ganzen schönen Vögel!" Die achtjährige Rebecca blickt mit großen Augen auf die gefiederte Pracht, die vor ihr regungslos auf den Ästen sitzt. Doch Schleiereule, Kauz und Co. sind nicht die einzigen tierischen Gäste, bei ihr in der Schulklasse. Fuchs und Hase stehen friedlich nebeneinander, eine Handvoll Greifvögel beobachtet in aller Ruhe die Szene. In freier Wildbahn wäre das wohl nicht möglich, aber diese Tiere sind Ausstellungsstücke der neuen "Rollenden Waldschule".......

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